Meine Reise beginnt: Warum Tansania & was ich dort mache
- Jacky

- 28. Jan. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Manchmal braucht es eine Veränderung, um zu wachsen. Seit 2016 war ich im gleichen Unternehmen tätig, ich mochte meinen Job, mein Umfeld, mein Leben – aber ich spürte den Wunsch nach mehr. Mehr Abenteuer, mehr Entwicklung, mehr Erfahrungen außerhalb gewohnter Strukturen. Routine ist einfach nicht mein Naturell. Nach meinem Masterabschluss 2024 überlegte ich was jetzt meine next Steps sind. Neuer Job oder doch erstmal nur bisschen Reisen? Zunächst spielte ich mit dem Gedanken, einfach für ein paar Monate zu reisen. Doch schnell wurde mir klar, dass mir das nicht reichen würde. Ich wollte nicht nur Neues sehen, sondern aktiv etwas Gutes tun. Denn genau dort, außerhalb der Komfortzone, passiert das Wachstum.
Afrika hat mich schon immer fasziniert – die Kultur, die Menschen, die atemberaubende Natur. Nach einiger Recherche stieß ich auf das NGO-Programm "Samaritan Volunteers" und wusste sofort: Das ist es! Hier kann ich meine Fähigkeiten nutzen, um einen echten Beitrag zu leisten. Mein Blog „Work Safari“ begleitet mich auf dieser Reise. „Safari“ bedeutet auf Swahili „Reise“ – und genau das ist es für mich: eine Reise des Lernens, der Begegnungen und der Entwicklung. Aber es geht nicht nur ums Reisen, sondern auch ums Arbeiten, um soziale Projekte, ums Mithelfen. Mein Ziel ist es, nicht einfach nur Tourist zu sein, sondern Teil von etwas Größerem.
Während meiner Zeit in Tansania werde ich zwei spannende Projekte unterstützen. In Dar es Salaam arbeite ich für die NGO Samaritan Volunteers im Bereich Social Media & Content Creation. Diese Organisation setzt sich für Bildungschancen von Kindern aus einkommensschwachen Familien ein und betreibt das Samaritan Education Centre, das bis zu 100 Kindern kostenlosen Unterricht ermöglicht. Auf Sansibar werde ich mich im Boresha Maisha Projekt engagieren, das sich auf Umweltbildung und den Schutz von Ökosystemen konzentriert. Dort helfe ich in einem Schildkröten-Schutzprojekt, das nachhaltige Lösungen für Umweltprobleme fördert.
Die Entscheidung für diese Reise fiel erst im Dezember 2024, und zwei Wochen später waren die Projekte bereits gebucht. Seitdem laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren – Visa beantragen, Impfungen organisieren, Packlisten schreiben. Ich habe in den letzten Wochen so viele To-Do-Listen geführt, dass ich sie vermutlich schon im Schlaf aufsagen kann. Und das Kofferpacken? Das wird, wie ich mich kenne, eine knappe Kiste.
Angst vor dem Unbekannten habe ich nicht, aber die Aufregung steigt! Ich bin gespannt, welche Menschen ich vor Ort kennenlernen werde – sowohl die Locals als auch andere Volunteers. Und natürlich freue ich mich auf die Safari! In der Wildnis zu übernachten, Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben und die unberührte Natur zu sehen, wird sicher ein unvergessliches Highlight.
Ich möchte meine Reise so authentisch wie möglich dokumentieren – durch Stories, Reels und Blogbeiträge. Kein geschönter Social-Media-Tourismus, sondern echte Einblicke in meinen Alltag, in die Herausforderungen, die schönen und vielleicht auch mal anstrengenden Momente.
Falls du mir noch nicht auf Instagram folgst, dann hol das schnell nach: @worksafari_
Mir geht es darum, mit meinen Fähigkeiten etwas Positives zu bewirken. Ich glaube fest daran, dass auch kleine Taten große Veränderungen bringen können. Wenn ich mit meiner Arbeit oder einfach mit einem Lächeln etwas bewirken kann, dann ist das für mich schon ein Erfolg.
Diese Reise ist für mich nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine Möglichkeit, mich persönlich weiterzuentwickeln. Mein Ziel ist es, andere zu inspirieren – nicht, weil ich mich als Vorbild sehe, sondern weil ich weiß, wie bereichernd es sein kann, über den eigenen Schatten zu springen. Ich freue mich darauf, euch mit auf diese Reise zu nehmen – auf Work Safari!




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